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WALTER EWAG

Vakuum Differenzdruckguss (VDD)

Beim VDD-Verfahren, auch Metall-Feinguss Verfahren genannt, entstehen Metallprototypen in mehreren Schritten. Im ersten Schritt werden Urmodelle hergestellt, aus denen eine Silikonform gegossen wird. In dieser Silikonform werden Wachsmodelle hergestellt, die zu einer Gusstraube zusammengestellt werden, welche in einer flüssigen Keramikmasse eingebettet wird. Nach dem Aushärten der Keramik wird diese gebrannt. Dabei schmilzt das Wachs aus und es entsteht der Hohlraum für den späteren Guss. Das Schmelzen der Legierung sowie der eigentliche Giessprozess finden unter einem Vakuum statt. Damit wird gewährleistet, dass die Giessform optimal befüllt wird. Oxide und Schlacke können somit auch nicht entstehen. Nach dem Giessen werden die Abgüsse vom Anguss abgetrennt und von der Keramik befreit. Das Gefüge ist nahezu Porenfrei und die Oberfläche hat eine Feinguss ähnliche Struktur.

Materialien:

  • Aluminiumlegierungen
  • Zinkdruckgusslegierungen
  • Kupferlegierungen (Bronze, Messing, Reinkupfer)

 

Anwendungen: Funktionsprototypen, Vor-/Kleinserien, Ersatzteile, Restaurierungen